Grüne ziehen im Bundestagswahlkreis Mittelsachsen mit Kreisrätin Lea Fränzle in die Bundestagswahl

Die 23-jährige Kreisrätin Lea Fränzle setzt auf Lösungen für den ländlichen Raum

Die Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestagswahlkreis 161 „Mittelsachsen“ haben auf ihrer Nominierungsversammlung am Freitag, dem 19. März 2021, im Freiberger Kinopolis die Freiberger Kreisrätin Lea Fränzle zur Bundestagsdirektkandidatin gewählt. Die angehende Absolventin des Umweltingenieurwesens wurde nach einer Vorstellungsrunde und Rückfragen von den anwesenden Mitgliedern mit mehr als 88 Prozent der Stimmen als Bundestagskandidatin nominiert.

„Als Kreisrätin habe ich einen guten Einblick in die Schwierigkeiten, die die Kommunen haben. Der Internetausbau auf einem Level von vorgestern geht unfassbar langsam voran. Aber auch die Energieversorgung, die Erzeugung hochwertiger regionaler Lebensmittel sind Themen, wo die Städte und der ländliche Raum besser zusammenarbeiten müssen. Darum muss das Leben im ländlichen Raum attraktiv bleiben“, beschreibt Fränzle die bundespolitischen Herausforderungen im Flächenlandkreis Mittelsachsen.

Fränzle bezog sich in ihrer Rede auf den kürzlich vorgestellten Entwurf des grünen Regierungsprogramms: „Ich bin sehr froh darüber, dass unser Programmentwurf zur Bundestagswahl die Probleme gerade der strukturschwächeren Kommunen in Ostdeutschland ernst nimmt. Es wird deutlich, dass die regionale Daseinsvorsorge in der Hand der Kommunen mit der Unterstützung vom Bund laufen wird. Dazu soll sie auch ins Grundgesetz aufgenommen werden. Ein stärkeres Bekenntnis zu Regionen wie unserer kann ich mir kaum vorstellen.“ 

 

Fränzle will sich auf dem Landesparteitag der sächsischen Grünen am 23. und 24. April 2021 zudem für einen Listenplatz auf der Landesliste bewerben und im Bundestagswahlkampf für ihre Schwerpunktthemen werben.