Woidniok-Äußerungen zum Zuzugsstopp - Tröbs (Grüne): „Ich fordere Woidniok auf, sich für eine dezentrale Unterbringung im Kreis einzusetzen!“

Zu den heutigen Äußerungen von Jörg Woidniok, Fraktionsvorsitzender der CDU/RBV im Kreistag Mittelsachsen, zur Flüchtlingsunterbringung erklärt der Freiberger Kreisrat Sebastian Tröbs (Grüne): „Herr Woidnoik führt die Leute mal wieder hinter die Fichte. Als Fraktionsvorsitzender im Kreistag sollte er wissen, dass die Flüchtlingsunterbringung nicht in Berlin entschieden wird, sondern im Freiberger Landratsamt.

Zu den heutigen Äußerungen von Jörg Woidniok, Fraktionsvorsitzender der CDU/RBV im Kreistag Mittelsachsen, zur Flüchtlingsunterbringung erklärt der Freiberger Kreisrat Sebastian Tröbs (Grüne):

„Herr Woidnoik führt die Leute mal wieder hinter die Fichte. Als Fraktionsvorsitzender im Kreistag sollte er wissen, dass die Flüchtlingsunterbringung nicht in Berlin entschieden wird, sondern im Freiberger Landratsamt. Er unterstützt jetzt öffentlich den Zuzugsstopp, auf Kreisebene hat er ihn durch sein Handeln aber erst provoziert. Das ist unredlich.


Als SPD/Grüne-Kreistagsfraktion haben wir bereits im Herbst 2014 den Landrat im Kreistag aufgefordert, die Flüchtlinge gerecht im gesamten Kreisgebiet unterzubringen. Seit 2015 war Herr Damm dann von den Ereignissen getrieben. Nun haben wir eine ähnliche Situation wie 2014, bei der Landrat Damm erneut die Aufgaben des Kreises einseitig auf die Stadt Freiberg abwälzt. Wir Grüne und auch Krügers SPD ist bereit, für eine gute Integration im Kreis zu sorgen. Einzig scheiterte dies in den letzten vier Jahren am Landrat und der CDU/RBV-Fraktion.


Ich fordere Herrn Woidniok auf, im Kreistag klar Farbe zu bekennen. Er soll sich als Fraktionsvorsitzender für gute Rahmenbedingungen einsetzen, damit Flüchtlinge im gesamten Kreis ein Zuhause finden. Das wäre lösungsorientierte Politik wie man sie von der größten Fraktion im Kreistag erwarten sollte.