Grüne Kommunalos trafen sich zur Klausur in Freiberg

Sonntag, 27. Juni 2010

Ganz im Zeichen des gegenseitigen Erfahrungsaustauschs stand die Klausursitzung der Grünen Kommunalmandatsträger aus Mittelsachsen am Sonnabend, den 26.06.2010, in der Freiberger Altstadt. Auch dabei war der Grüne Landtagsabgeordnete Miro Jennerjahn aus Wurzen, der zu dem Erfahrungsaustausch in seinem Regionalbüro eingeladen hat.

Bei der vierstündigen Veranstaltung berichteten die anwesenden Stadt- und Kreisräte, darunter Michael Milew aus Freiberg, Klaus Geweniger aus Mittweida und Dan Fehlberg aus Königshain-Wiederau, von der Arbeit in den jeweiligen Kommunalparlamenten.

Neben Erfolgen wurden auch Schwierigkeiten bei der kommunalpolitischen Arbeit erkannt und Lösungswege erarbeitet, um mögliche Fehler abzustellen. Desweiteren wurden Informationen zu lokalen Problemen, Brennpunkten und Themen ausgetauscht.

Danach einigten sich alle Kommunalos auf eine engere Zusammenarbeit, besonders in städteübergreifenden Themengebieten, ab Herbst diesen Jahres sollen verstärkt lokalpolitische Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem grünen Kreisvorstand und grünen Landtag- und Bundestagsabgeordneten stattfinden. Noch in diesem Jahr sollen eine Reihe Veranstaltungen vor allem zur dramatischen Haushaltslage in den Kommunen, den Kürzungen in der Sozial- und Jugendarbeit, zu verschiedensten Mobilitätsthemen, zum Denkmalschutz, zur Kulturraumförderung und zur kommunalen Energieversorgung stattfinden. 

Desweiteren wollen die kommunalpolitisch Aktiven noch mehr öffentliche Präsenz zeigen. Mit Infoständen in den größten Städten und monatlichen Sprechstunden zusammen mit Landespolitikern wollen die Grünen Kommunalos die Politik vor der Haustür noch näher bringen und greifbarer machen.   

Dan Fehlberg, Grüner Kreissprecher und Parteirat, beendete die Tagung mit einem zuversichtlichen Blick in die Zukunft. Er stellte fest, dass Bündnis 90/Die Grünen in Mittelsachsen in den vergangenen Monaten an Gewicht gewonnen hat und nun weitere Grundlagen geschaffen wurden, um innerhalb und außerhalb der Parlamente Grüne Politik umzusetzen. Aufgrund des fruchtbaren Austauschs sind etwa alle sechs Monate weitere Klausurtagungen vorgesehen.